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Freiwillige Feuerwehr DRK proben den Ernstfall

Dichter Rauch dringt am Mittwochabend aus einem landwirtschaftlichem Anwesen in Heuchelheim-Klingen. Kurze Zeit später heulen die Sirenen, Martinshörner sind zu hören. Bei der Alarmübung des Löschzuges Süd wurde ein Brand mit mehreren vermissten Personen in einem Weingut angenommen.

Nach dem Eintreffen der ersten Einheiten aus Heuchelheim-Klingen erkundet der Gruppenführer die Situation, während sich die ersten Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten ausrüsten. Gleichzeitig rücken weitere Einsatzkräfte an.

Insgesamt 46 Einsatzkräfte sind mit elf Fahrzeugen im Einsatz. „Es galt eine Person mit der Leiter von einem Balkon und sechs weitere Personen aus der Halle des Anwesens zu retten“, so Wehrleiter Stefan Kaiser. Von mehreren Seiten gehen mehrere Trupps zur gleichen Zeit ins Gebäude vor. Als die Atemschutzgeräteträger die Türen öffnen, sehen sie sich einer Wand aus dichtem Nebel entgegen stehen. Die Drehleiter aus Bad Bergzabern wird in Stellung gebracht. Schnell werden die ersten Personen aus dem Gebäude getragen und dem DRK zur Versorgung übergeben.

Eine gelungene Übung, wie sowohl der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Landau-Land Uwe Huth als auch der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Südliche Weinstraße Karsten Moock sowie die Wehrleiter Stefan Kaiser und Thomas Keller den Beteiligten bescheinigen. Alle bedankten sich außerdem für das Engagement der Einsatzkräfte.

 

 

 

 

 

Im Anschluss an die Übung wurden Jens Dietrich zum Hauptbrandmeister, Johannes Frey zum Brandmeister und Gruppenführer sowie Florian Klundt zum Jugendwart ernannt beziehungsweise befördert.