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Traditionelles Weinlese- und Erntegespräch beim deutschen Weintor in Ilbesheim


Nach 20 Lesetagen war die Weinlese 2018 am vergangenen Freitag beim ‚Deutschen Weintor‘ beendet, mit nur einem Regentag während der gesamten Lese und so früh wie noch selten. "Ein sehr früher Herbst, top Qualität, große Erntemenge" - so knapp fassten die Verantwortlichen der Winzergenossenschaft Deutsches Weintor, Ilbesheim, beim traditionellen Weinlesegespräch die diesjährige Weinlese zusammen. Vorstandsvorsitzender Thomas Weiter berichtete über eine der größten Erntemengen seit Jahrzehnten, was dazu führt, dass die Kontingente erschöpft sind und einige Flächen trotz bester Traubenqualität nicht mehr geerntet werden können. Eine Entwicklung, die nicht nur regional zu beobachten ist, weltweit werden dieses Jahr 30 bis 35 Millionen Hektoliter mehr Wein produziert, was sich auf die Preise auswirken wird, so Weiter, der auch Vizepräsident der Pfälzischen Weinbauverbandes ist.   

Aufsichtsratsvorsitzender Thorsten Schmidt attestierte eine gute Stimmung unter den Winzern, insbesondere bei den Mitgliedern der Winzergenossenschaft: „Gerade in diesem Jahr mit großer Menge, haben wir einen garantieren Vermarktungsweg und wissen, dass wir einen ordentlichen Preis für unsere Ernte erhalten.“

Zufrieden mit dem Wirtschaftsjahr 2017 zeigte sich das geschäftsführende Vorstandsmitglied Frank Jentzer: „Wir sind mit dem Unternehmen auf einem guten Weg und haben gerade ein sehr positives Jahr hinter uns!“ Unser Bestreben ist es weiterhin neben attraktiven Auszahlungen an die Mitglieder, den demographisch bedingten Flächenrückgang auszugleichen, indem man versuche, neue Mitglieder zu gewinnen.

Verbandsbürgermeister Torsten Blank hob die Bedeutung der Winzergenossenschaft Deutschen Weintors hervor, die die zweitstärkste Marke im nationalen Weinmarkt darstellt. Das größte Weinbauunternehmen der Verbandsgemeinde stehe für Kontinuität, Sicherheit und Stabilität der Weinwirtschaft.

Alexander Schweitzer unterstrich die Bedeutung der Weinwirtschaft in Rheinland-Pfalz und auch an der Südlichen Weinstraße als wichtigen Wirtschaftsfaktor: "Wir sind stark geworden in der Qualität, haben sehr guten Winzernachwuchs, bauen auf die Innovationskraft der Betriebe und insbesondere der Genossenschaften. Auf das 'Deutsche Weintor' ist dabei Verlass."