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Energiespartipps

Energiespartipps
  • Oktober 2018

    Fit für den Winter (Teil 2):

    Wasser der Heizung nachfüllen:

    Vermeiden Sie böse Überraschungen und überprüfen Sie schon immer vor Beginn der nächsten Heizsaison den Wasserstand beziehungsweise Wasserdruck Ihrer Heizung. Prüfen Sie zuerst den Druckmesser der Heizung, das Manometer. Es zeigt an, ob sich genügend Druck in der Heizung und damit genügend Wasser in der Heizungsanlage befindet. Schauen Sie dazu in die Dokumentation oder Anleitung Ihrer Heizung – oder fragen Sie gleich einen Fachmann. Denn falls Wasser nachzufüllen ist, sollten Sie das nicht selbst erledigen. Das Wasser muss passend zu Ihrer Heizanlage aufbereitet und konditioniert werden. Sonst drohen teure Schäden, zum Beispiel durch Korrosion.

    Die Heizung entlüften:

    Wenn Ihre Heizung plätschernde oder gluckernde Geräusche macht, rauscht oder Pfeife oder nur teilweise warm wird, dann ist vermutlich (zu viel) Luft in der Heizung.
    Schon beim ersten Befüllen einer Heizung mit Wasser gelangt automatisch auch Luft in das System, bei jedem Nachfüllvorgang geschieht das gleiche wieder. Zusätzlich ist eine Heizung trotz aller Dichtungen nie zu 100 Prozent luftdicht. Über Verbindungsteile oder Kunststoffrohre dringt minimal Luft ein. Zusätzlich entstehen beim Erhitzen des Wassers automatisch kleine Luftbläschen, die sich ebenfalls im Heizkörper ansammeln können. Dass sich Luft in Ihrer Heizung sammelt, ist also ganz normal. Deshalb ist regelmäßiges Entlüften, auch wenn Sie keine Störgeräusche feststellen, sinnvoll, da ihre Heizung so effizienter Heizt und somit weniger Energie verbraucht.

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    Ein handelsüblicher Entlüftungsschlüssel

    Zum Entlüften eines Heizkörpers benötigen Sie einen Eimer, einen Entlüftungsschlüssel und eventuell ein Geschirrtuch. Drehen Sie zunächst das Thermostat des jeweiligen Heizkörpers auf die höchste Stufe, damit die Heizung vollkommen mit Wasser befüllt wird. Halten Sie nun ein Gefäß unter das Entlüftungsventil am Heizkörper und öffnen Sie es mit dem Entlüftungsschlüssel. Beim Öffnen des Ventils kann es durchaus passieren, dass Wasser herausspritzt. Hierbei ist also Vorsicht geboten. Lassen Sie das Entlüftungsventil solange geöffnet, bis nur noch Heizwasser in das Gefäß läuft und keine Luft mehr entweicht. Nun können Sie das Ventil wieder schließen.
    Wenn sehr viel Luft abgelassen wurde, kann es unter Umständen nötig sein, in der Heizanlage Wasser  nachzufüllen. Bei einer eigenen Heizanlage kann das selbst erledigt werden. In einem Mehrfamilienhaus, in dem mehrere Teilnehmer an einer größeren Heizanlage hängen, sollte vorsichtshalber der Hausmeister oder die Hausverwaltung informiert werden.

    Einige Heizungen verfügen nicht über ein eigenes Ventil für die Lüftung. In diesem Fall entlüften Sie den Heizkörper über das Thermostatventil. Drehen Sie hierzu den Thermostatkopf komplett zu. Danach lösen Sie mit einer Rohrzange die Verschraubung des Thermostatkopfs. Aber achten Sie darauf, den Thermostatkopf nicht vollständig abzudrehen. Die Luft entweicht schon vorher über das Thermostatventil.

    Als Mieter sollten Sie das Entlüften der Heizung Ihrem Hausmeister oder einem anderen, von der Hausverwaltung beauftragten, Handwerker überlassen.

  • September 2018

    Fit für den Winter (Teil 1):

    Auch wenn wir uns gerade noch über den schönen warmen und sonnigen Spätsommer freuen können, die nächsten kalten Tage kommen bestimmt. Höchste Zeit also Heizung und Wohnung fit zu machen für die kalte Jahreszeit. Das spart Energie und Geld und ist gut fürs Klima.

    Heizung reinigen:

    Die Pflege und regelmäßige Reinigung einer Heizung ist sehr wichtig, denn nur eine saubere Heizung beziehungsweise ein sauberer Heizkörper ohne Staub- und Dreckschicht heizt wirklich effizient. Bei Rippenheizkörpern lassen sich Staub und Flusen mit einem Staubwedel oder einem passenden Staubsaugeraufsatz leicht entfernen. Wer zu Hause raucht, bei dem setzt sich Nikotin auf den Heizkörpern ab. Hier ist der Einsatz von Fettreinigern oder Backofenspray empfehlenswert. Reinigen Sie Ihre Heizkörper am besten ein Mal pro Jahr oder zumindest alle zwei bis drei Jahre. Nach längerer Zeit wird jedoch ein neuer Anstrich erforderlich sein.

    Fenster abdichten:

    Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Fenster gut abgedichtet sind, können Sie dies anhand eines einfachen Tricks effektiv testen: Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Fenster und Fensterrahmen und schließen Sie das Fenster. Versuchen Sie nun, das Papier aus dem geschlossenen Fenster herauszuziehen. Lässt es sich nicht oder nur stark beschädigt herausziehen, ist das ein Zeichen für gut schließende Fenster. Lässt sich das Papier ohne großen Widerstand herausziehen, so können Sie sich sicher sein, dass Ihr Fenster undicht ist.

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    Quelle: co2online.de

    Die Materialien, die Sie für eine Fensterisolierung benötigen, finden Sie für wenig Geld in jedem handelsüblichen Baumarkt. Sie brauchen Dichtungsband, ein Teppichmesser, ein Geschirrtuch und evtl. Ethanol zur Reinigung der Fensterrahmen.
    Mit einem Zollstock können Sie die Maße der Fensterumrandung abmessen und anschließend das Dichtungsband auf die Richtige Länge schneiden, am besten auf einem kratzfesten Untergrund. Bevor Sie dann das Dichtungsband auf dem Fensterrahmen anbringen, sollten Sie diesen gründlich reinigen. Am besten mit Ethanol, da es schnell verfliegt und keine Rückstände auf dem Rahmen hinterlässt.
    Die zugeschnittenen Dichtungsbänder sind selbstklebend. Entfernen Sie einfach die Folie.
    Wichtig: Achten Sie beim Anbringen in den Ecken darauf, dass sich das Fenster noch einwandfrei schließen lässt. Mit dem „Papiertest“ können Sie nach dieser Maßnahme noch einmal testen, ob das Fenster jetzt wirklich dicht ist.

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    Quelle: co2online.de

    Tipp: Dichten Sie bei Doppelkastenfenstern nur den inneren Flügel ab, sonst sammelt sich Kondenswasser im Scheibenzwischenraum und Feuchtigkeitsschäden können entstehen.
    In gut abgedichteten Räumen, müssen Sie außerdem immer darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch wird. Daher ist regelmäßiges Stoßlüften sehr wichtig, aber nicht die Fenster dauerhaft kippen, während die Heizung läuft.

     

  • August 2018

    Sommeraktion zu Photovoltaik und Wärmepumpen der Verbraucherzentrale RLP

    Nach der Novelle des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) und den gesunkenen Förderungen fragen sich viele Hausbesitzer „Lohnt sich eine Solar Stromanlage auf dem Dach noch?“ Die Antwort auf diese Frage lautet ganz klar: „Ja, Photovoltaik lohnt sich auch 2018.“ Das gilt vor allem, wenn der Strom vom eigenen Dach selbst verbraucht wird.

    Weitere Fragen, die sich Hausbesitzer in diesem Zusammenhang stellen, sind z.B. wie der erzeugte Strom der Photovoltaikanlage auf dem Dach optimal genutzt werden kann und ob es Sinn macht, eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser zu installieren, um den Anteil des selbst genutzten Stroms vom Dach deutlich zu erhöhen?

    Diese Fragen stehen deshalb auch im Mittelpunkt der Sommeraktion „Solarstrom und Wärmepumpe“ der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ab sofort erhalten Interessierte in den 70 Beratungsstandorten in Rheinland-Pfalz und auch bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Landau neben der persönlichen Beratung eine rechnerische Einschätzung, ob sich die eigene Photovoltaikanlage mit oder ohne Batteriespeicher lohnt und wie das Ergebnis nach dem Einbau einer Wärmepumpe ausfallen würde.

    Aktuell gibt es in der Verbandsgemeinde Landau-Land etwa 810 Photovoltaikanalgen die rund 10 000 000 kWh Strom pro Jahr erzeugen und somit bereits mehr als ein Viertel des Bruttostromverbrauchs in der VG decken. Zur Zeit sind damit aber nur etwa 10 % der Dächer, die für eine Nutzung mit Photovoltaik in Frage kommen genutzt. Eine Steigerung auf 40 % der nutzbaren Dachflächen würde ausreichen, um so viel Strom klimaneutral und umweltfreundlich zu erzeugen, wie in der Verbandsgemeinde verbraucht wird. Die jüngsten Extremwetter-Ereignisse zeigen, dass der Klimawandel auch uns längst erreicht hat. Somit ist eine Investition in eine PV-Anlage auch eine Investition in unserer Zukunft und die unserer Kinder.

    Damit eine konkrete Einschätzung im Einzelfall vorgenommen werden kann, sollten die Ratsuchenden Daten zum Hausdach wie Fläche, Neigung und Ausrichtung sowie zum bisherigen Energieverbrauch für Strom, Heizung und Warmwasser mitbringen. Der Energieberater hat am Mittwoch, den 05.09.18 von 12.15-16 Uhr Sprechstunde in Landau in der Verbandsgemeindeverwaltung (Neubau), An 44 Nr. 31. Voranmeldung unter 06341/1430. Dank der finanziellen Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium und das rheinland-pfälzische Umweltministerium können die Beratungsgespräche kostenlos angeboten werden.

    Ob sich Ihre Dachfläche grundsätzlich für die Installation einer Solaranlage eignet können Sie selbst im Solardachkataster der Südlichen Weinstraße und der Stadt Landau überprüfen unter http://www.solardachkataster-suew.de/

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