„Der Neubau ermöglicht es uns als Schulfamilie, mit Offenheit und gestalterischer Freiheit auf alle Bedürfnisse einzugehen, die die Kids mit in die Schule bringen. Egal ob Bewegung, Digitalität oder Ganztag – der Neubau ermöglicht flexible dynamische Anpassungen an alle Entwicklungen“, erklärt Schulleiter Sebastian Dörr, der das pädagogische Konzept in der Ratssitzung vorstellte. Flexible Räume und eine moderne digitale Infrastruktur unterstützen die unterschiedlichen Lernformen. Auch der Ganztag mit Mittagessen, Bewegung, Lernzeiten und Ruhephasen ist von Anfang an mitgedacht.
„Die Räume sollen unterschiedliche Lernformen ermöglichen und sich flexibel nutzen lassen. Die Verbindung von Gebäude, Freiraum und Landschaft schafft ganz unterschiedliche Orte für Lernen, Bewegung, Begegnung und Rückzug“, beschreibt Dagmar Kaiser die Leitidee des Entwurfs.
Auch draußen wird die Schule zum Lern- und Lebensraum: Geplant sind Spiel- und Bewegungsflächen, Sportangebote und ruhigere Aufenthaltsbereiche. Schulgarten, Streuobstwiese, Schulwald und ein „grünes Klassenzimmer“ eröffnen Möglichkeiten, Natur zu erleben und Unterricht ins Freie zu verlegen. Eine Wegeverbindung zum Dorfgemeinschaftshaus verknüpft das Schulgelände mit dem Gemeindeleben.
„Mit dem beschlossenen Entwurf bauen wir die wahrscheinlich modernste Grundschule im Landkreis. Eine Schule, in der Kinder gerne lernen und die ihnen Raum für ihre unterschiedlichen Talente und Bedürfnisse haben. Das ist die größte Investition unserer Verbandsgemeinde in den letzten Jahrzehnten und eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Kinder“, sagt Bürgermeister Torsten Blank.
Eine ressourcenschonende Bauweise in Holzbau, eine energieeffiziente Gebäudetechnik und ein durchdachtes Regenwassermanagement ergänzen die Planung. Nach aktuellem Stand soll der Bau im Herbst 2027 beginnen. Die Fertigstellung und Übergabe sind für August 2029 vorgesehen.


