Ortsbegehung Eschbach

Ortsbegehung öHSVK: Eschbach
Teilnehmer:
Herr Holz, VG Landau-Land
Herr Dennler, VG Landau-Land
Herr Patrick Ackermann, Feuerwehr Wehrführer
Herr Johannes Kilian, Feuerwehr stv. Wehrführer
Herr Frank Laux, Ortsbürgermeister Eschbach
Herr Wagner, Fichtner Water & Transportation
Herr Klein, Fichtner Water & Transportation
4 Ortsbegehung Eschbach
4.1 Im Osten der Ortsgemeinde Eschbach an der Grenze zur Gemarkung Ilbesheim fehlt laut HerrnBürgermeister Laux eine Verrohrung unter der L509 hindurch.
4.2 Im Nordosten der Ortsgemeinde an der Grenze zu Leinsweiler existiert ein Becken, das im Rahmender Flurbereinigung angelegt worden war. Hier sind ggf. Pflegemaßnahmen notwendig.
4.3 An der Landauer Str. 29 ist ein Durchlass vorhanden, der jedoch oft verstopft. Ein Ersatzneubauist in Planung.
4.4 Es besteht die Erfahrung, dass der Fahrweg wasserführend für Oberflächenwasser bei Niederschlagist. Der Weg wird im Volksmund "Wasserweg" genannt.
4.5 An dieser Stelle des Krottenbachs befindet sich eine Straßenquerung. Das Gelände bietet sichals mögliche Retentionsfläche an. Es besteht ein Durchlass (ca. DN300) der schon jetzt als Drosselwirkt.
4.6 Der Krottenbach ist unter dem Sportplatz verdolt. Der Auslass befindet sich am ehem.Schwimmbad. Die Nennweite der Dole ist nicht bekannt. Das Tal aufwärts bietet sich als möglicherStandort einer Retention an. Das steile Gelände stellt eine Schwierigkeit dar, welche in derPlanung berücksichtigt werden muss. Ggf. ist ein Dammbauwerk vorhanden.
4.7 Der gezeigte Anstau auf dem Sportplatz scheint plausibel. Der Sportplatz besitzt nach Aussageder Feuerwehr ein Längsgefälle.
4.8 An dieser Stelle befand sich das ehem. Schwimmbach Löwenthal. Das Becken wurde vor einigenJahren aufgefüllt. Der gezeigte Anstau ist plausibel. Auf der Fläche ist eine Erweiterung deswestlich gelegenen Parkplatzes geplant.
4.9 Bei "Löwenthal 10" befindet sich der Einlauf des Krottenbach in die Verdolung (ca. DN600)durch die Ortschaft. Der Einlauf ist durch einen räumlichen Rechen geschützt. Die Feuerwehrhatte hier schon einen Einsatz, bei dem der Rechen verlegt war.
4.10 Der gezeigte Anstau im Hof „Weinstraße 49 & 51“und Stichstraße ist plausibel. Der Hof istringsum baulich undurchlässig umschlossen. Bei Starkregen besteht eine hohe Gefährdung, daebenerdig Wohnbereiche vorhanden sind. Bei dem gezeigten Anstau besteht außerdem dieMöglichkeit des Einsturzes und Beschädigungen an Gebäudeteilen.
4.11 Südlich der L509 besteht die Erfahrung, dass von Eschbach kommender Abfluss den Weg ausspültund nicht dem Krottenbach zufließt.
4.12 Im Dreieck zwischen Landauer Str., L509 und Raiffeisenring liegt das Gelände tiefer als die L509.Bei Verlegung des vorhandenen Durchlasses (Durchmesser unbekannt) könnte es zu erheblichemWasseranstau kommen. Die Problematik wurde dem Straßenbaulastträger durch die GemeindeEschbach wiederholt mitgeteilt.
4.13 "An der Rotheck" besteht ein großes Sandfang- und Rückhaltebauwerk. Erstellt wurde es imZuge der Flurbereinigung. Das Becken wird von Norden kommend über Gräben beaufschlagt.Ebenfalls läuft Oberflächenwasser zu. Das Becken und der Sandfang sind z.T. nicht funktionstüchtig.Es wurden augenscheinlich ein techn. notwendiger Schieber entfernt. Das Auslassbauwerk(Mönch) wurde im Zuge der Begehung begutachtet und ist augenscheinlich ebenfallsnicht funktionstüchtig. Das Becken entwässert in den Mischwasserkanal.

