Ortsbegehung Walsheim

Ortsbegehung öHSVK: Walsheim
Teilnehmer:
Herr Puls, VG Landau-Land
Herr Pfaffmann, VG Landau-Land
Herr Tobias Steiner, Feuerwehr
Herr James Rummel, Feuerwehr
Herr Thomas Keller, Feuerwehr
Herr Jörg Keller, Ortsbürgermeister Walsheim
Herr Herbert Brosig, 1. Beigeordneter Walsheim
Herr Wagner, Fichtner Water & Transportation
Herr Badillo Osorio, Fichtner Water & Transportation
5 Ortsbegehung Walsheim
5.1 Die Hauptgefahr bei Starkregen und Hochwasser entsteht durch den zufließenden und ausufernden Hainbach. Danebensind bei Starkregen oberflächliche Zuflüsse aus den umliegenden Weinbergen bekannt. Die Fließwege sind in den vorliegenden Karten richtig dargestellt.
5.2 Der Hainbach ist in Walsheim ein vollständig ausgebautes Gerinne (Betonschalen und Doppeltrapezprofil). Das Gerinne wurde in früheren Zeiten vollständig frei von Bewuchs gehalten.
5.3 Heute hat sich abschnittsweise eine ca. 15 cm mächtige Auflage aus Erde gebildet, welche durch Vegetation bedeckt ist. Durch den Bewuchs wird die hydraulische Leitungsfähigkeit des Gerinnes stark eingeschränkt. Es wurde angemerkt, dass eine Gewässerunterhaltung zwingend notwendig ist. Zuständig dafür ist die VG Landau-Land. Der Unterhalt des Hainbachs wurde in der Vergangenheit durch die Ortsgemeindedurchgeführt und von der Verbandsgemeinde bezahlt.
5.4 Der Ausbau des Gewässers ist stellenweise stark beschädigt und unter hinterspült.
5.5 Die bekannten Stellen am Hainbach, bei denen Ausuferungen stattfinden, wurden begangen (v.a. der Bereich an der Eichgasse).
5.6 Die letzte Überflutung an der Eichgasse erfolgte nach einem Gewitterregen am 02.06.2025. Es kam zu einem Feuerwehreinsatz. Es wird geschätzt, dass durch Ausuferungen in diesem Bereich ca. 3mal im Jahr ein Einsatz der Feuerwehr notwendig ist.
5.7 Es wurde durch Ortsvertreter auf die Gefahr von Böschungsrutschungen entlang des Gewässers aufmerksam gemacht. Herr BM Keller informierte über die kurz vor der Ausführung stehende Renaturierung (v.a. Gewässeraufweitung) am Hainbachoberhalb (bei Anwesen „Obere Mühle“) und unterhalb der Ortslage. Konkrete Unterlagen zu dieser Maßnahme werden von FWT abgefragt.

